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Verbraucherschutz im InternetVorsorgender Verbraucherschutz im Internet notwendig |
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Was im vorsorgenden Verbraucherschutz im Bereich Landwirtschaft und Lebensmittel bereits auf dem Wege ist, wird im Internet konzeptionell noch nicht ausreichend angestoßen. In einem wichtigen und akuten Bereich wurde
kürzlich Abhilfe geschaffen: Die Problematik von kostenpflichtigen
Anwählprogrammen (sogenannten Dialern) wurde vom Gesetzgeber für die
Verbraucher entschieden verbessert: Das zentrale und grundlegende Problem bleibt jedoch: Der durchschnittliche Privat-PC ist hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit derzeit i.d.R. noch nicht geeignet für sensible Kommunikation also auch nicht für Vertragsabschlüsse.
Internet-PC als Vertragsplattform der Zukunft Das Internet entwickelt sich mehr und mehr zu einer Plattform, auf der sich gesellschaftliches Leben symbolisch abspielt. Dort werden Informationen ausgetauscht, es wird kommuniziert, amtliche Handlungen getätigt, getauscht, gekauft und verkauft. Der Gesetzgeber in Deutschland hat bereits frühzeitig reagiert, um vertragsrechtliche Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Diese betreffen z.B. die Digitale Unterschrift und andere rechtlich relevante Bereiche. In vielfacher Hinsicht ist ein zukunftsweisender gesetzlicher Rahmen auf den Weg gebracht. Es fehlen aber praxisorientierte Konzepte für die Lösung zentraler Probleme des Verbraucherschutzes im Internet. Hier eine Auswahl der Verbraucherschutzproblematik mit Lösungsansätzen:
Die beiden Bundesministerien des Innern und für Wirtschaft und Arbeit haben im Bereich Internetsicherheit in den letzten Jahren bereits viel erreicht. Ein Beispiel dafür sind die Homepages unter www.mittelstand-sicher-im-internet.de und www.bsi-fuer-buerger.de . Dort sind auch die zahlreichen Lösungsansätze zu finden, die vor allem vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Zusammenarbeit mit der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) vorangetrieben werden. Das
Verbraucherschutzministerium ist bislang jedoch noch wenig beteiligt,
obwohl gerade die Interessen des einfachen Verbrauchers im Internet noch
nicht angemessen vertreten werden, ist auf der Homepage zur Thematik kaum
etwas zu finden. Schauen Sie selbst - offensichtlich wird das Thema
"Verbraucherschutz und Internet" dort nur am Rande verfolgt:
www.verbraucherministerium.de Leider wird sich auch die Internetkriminalität weiter ausbreiten, wenn der Verbraucher an seinem privaten PC nicht verstärkt in den Blick genommen wird und Verbraucherschutz in der Praxis nicht massiv vorangetrieben wird. Verlierer dieser unbefriedigenden Situation hinsichtlich PC und Internet ist letztlich der jeweils geschädigte Verbraucher. Insbesondere im Bereich der Online-Beratung und Kommunikation mit Berufsgruppen, die der gesetzlichen Schweigepflicht unterliegen, herrschen derzeit Missstände, die eigens detailliert beschrieben werden: Gefahr: Online-Beratung Die Verbraucher werden auf die meisten Gefahren nicht hingewiesen. Weder von staatlicher Seite noch durch Selbstverpflichtung ist ein umfassendes Konzept auf den Weg gebracht das dem Verbraucher verständliche Orientierung geben kann. Der "normale" Verbraucher kann nicht wissen, welche Sicherheitsstandards sich hinter welchen Internetdienstleistungen verbergen. Aber selbst bei Unternehmen und Organisationen, die ihre Geschäfte nicht über das Internet tätigen, können Verbraucher nur hoffen, dass diese keinen ungesicherten Zugang zum Internet haben, der ihre Kunden-/ Klienten-/ Patientendaten auf einfache Weise preis geben kann. Weiterführende Links zum Verbraucherschutz
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