Sicherheitskonzept

der TelefonSeelsorge im Internet (in Grundzügen)

 

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Übersicht:

Webbasierte Beratung
Daten sind auf dem Server der Telefonseelsorge gesichert
Vertraulichkeit durch Verschlüsselung
Authentizität des Anbieters Telefonseelsorge
Datenschutz / Verschwiegenheit
Anonymität / Anonymisierung
Gesamtkonzept
Entwicklung des Beratungsangebotes
Literatur zu diesem Konzept
 

 


Webbasierte Beratung

Die Telefonseelsorge in Deutschland hat als erste Beratungsorganisation ein Sicherheitskonzept nach dem umfassenden
Sewecom-Standard realisiert. Dabei wird auf das Versenden von E-Mails völlig verzichtet, da dies ein zu großes Sicherheitsrisiko bedeutet. Auch die Chat-Inhalte werden webbasiert mit SSL verschlüsselt.

 

 

Daten sind auf dem Server der Telefonseelsorge gesichert

Der
gesamte Beratungskontakt verbleibt auf dem Server der Telefonseelsorge im Benutzer Service Zentrum (BSZ) der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers. Dort im Rechenzentrum der Landeskirche werden die Daten in besonderer Weise vor Zugriff und Angriffen von außen gesichert. Firewall und Viruswall gehören u. a. zu den grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen des BSZ.

 

 

Vertraulichkeit durch Verschlüsselung

Ratsuchende können sich auf dem Server der Telefonseelsorge anonym einen Beratungs-Account anlegen ohne ihre E-Mail-Adresse angeben zu müssen. Die gesamte Kommunikation wird dabei automatisch verschlüsselt. Bei der Verschlüsselung handelt es sich um ein offizielles SSL-Zertifikat nach dem Signaturgesetz. Es wurde ausgestellt von der TeleSec, dem Sicherheitsdienstleister der Deutschen Telekom AG.
Bei diesem Verfahren können Sie nachvollziehen, ob die Schlüssellänge des SSL-Zertifikats ausreichend ist. Das Zertifikat der Telefonseelsorge können Sie auf den nachfolgenden Seiten überprüfen, indem Sie dort die Adresse https://www.telefonseelsorge.org eingeben:
SSL-Check der Stiftung Warentest

 


Authentizität des Anbieters Telefonseelsorge

Das SSL-Zertifikat stellt auch einen so genannten Server-Pass dar. Wenn Sie auf der verschlüsselten Seite im Browser auf das Verschlüsselungs-Symbol (Schloss oder Schlüssel - je nach Browser) doppelklicken, wird Ihnen im angezeigten Zertifikat garantiert um welche Einrichtung es sich handelt, hier also wirklich um die Telefonseelsorge. In diesem Fall um die federführende Organisation: "Evangelische Konferenz für Telefonseelsorge und Offene Tür e.V.".

 

 

Datenschutz / Verschwiegenheit

Die Telefonseelsorge in Deutschland hat sich seit der Digitalisierung des Fernsprechverkehrs immer sehr für den Datenschutz eingesetzt. Auch vor den Gefahren einer ungeschützten Internetnutzung hat sie immer gewarnt. Die Mitarbeiter/innen der Telefonseelsorge unterliegen alle der Schweigepflicht. Außerdem gibt es spezielle Sicherheitsrichtlinien und Sicherheitsstandards für alle beteiligten Stellen und Mitarbeiter/innen, um Sicherheit auch in der Praxis gewährleisten zu können. Als ökumenische kirchliche Einrichtung ist die Telefonseelsorge gebunden an die Datenschutzbestimmungen der Evangelischen und der Katholischen Kirche.
 

 

Anonymität / Anonymisierung

Durch diese webbasierte Mail-Beratung ist Anonymität gewährleistet, indem keine Mailadresse angegeben werden muss und jeglicher Datentransfer verschlüsselt geschieht. Bei dieser Form der Mailberatung sollte zusätzlich noch ein
Anonymisierungsdienst genutzt werden: ANON / JAP der Technischen Universität Dresden in Zusammenarbeit mit dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein. Projekt AN.ON - Anonymität Online

 


Gesamtkonzept

Die Telefonseelsorge ist stolz darauf, dass sie seit September 2002 für ihre Mailberatung und seit Juli 2004 auch für ihre Chatberatung ein umfassendes Sicherheitskonzept realisiert hat, das alle Beratungskontakte umfasst und auch den Ratsuchenden hilft den eigenen PC sicher zu machen:
Sicherheits-Hinweise für Ratsuchende

 


Entwicklung des Beratungsangebotes

Die TelefonSeelsorge in Deutschland macht seit Dezember 1995 ein Beratungsangebot auch im Internet per Mail und als Chat. Angeboten wird es über die Homepage der TelefonSeelsorge www.telefonseelsorge.de. Obwohl keine weitere Werbung erfolgte, von einigen Links oder Zeitungsberichten abgesehen, ist der Bedarf steigend.

Die Telefonseelsorge im Internet arbeitet derzeit mit rund 250 Mitarbeiter/innen aus 30 der 105 deutschen Telefonseelsorge-Stellen.

 


Literatur / Veröffentlichungen zu diesem Konzept
:
 

Wenzel, Joachim: Telefonseelsorge. In: Bäumler, Helmut / Breinlinger, Astrid / Schrader, Hans-Hermann (Hrsg.): Datenschutz von A - Z. Neuwied / Kriftel 1999 (Grundwerk). 7. Lfg. Juni 2003: Gruppe:
T 350. S. 1-4.
 

Wenzel, Joachim: Vertraulichkeit und Anonymität im Internet. Problematik von Datensicherheit und Datenschutz mit Lösungsansätzen. In: Etzersdorfer, Elmar / Fiedler, Georg / Witte, Michael (Hrsg.): Neue Medien und Suizidalität. Gefahren und Interventionsmöglichkeiten. Göttingen 2003. S. 56-70.


FOCUS Nr. 52 vom 20.12.2003:

Beratung: Erste Hilfe für die Seele. Die Telefonseelsorge hilft Ratsuchenden per E-Mail und im Chat. Zur Sicherheit verschlüsselt sie die digitale Korrespondenz, S. 102

FOCUS-ONLINE-Artikel vom 20.12.2003 von Christine Koller
 

 


Das Datenschutz- und Sicherheitskonzept der Telefonseelsorge und die Sicherheitshinweise wurden entwickelt von
Joachim Wenzel, Mainz.
Weitere Informationen zum Sewecom-Standard
auf dem dieses Sicherheitskonzept beruht finden Sie hier:

zum Sewecom-Standard für
sichere Kommunikation im Internet

 


zur Mail-Beratung der Telefonseelsorge
unter www.telefonseelsorge.de