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Sewecom-Mail - Hintergrundinfos |
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Am 22. Mai 2001 ist das Signaturgesetz in Kraft getreten, welches die Rahmenbedingungen für digitale Signaturen festlegt. Damit wurde eine rechtliche Grundlage für sichere und verschlüsselte Internetkommunikation gelegt. Leider finden digitale Signaturen in der Praxis wenig Anwendung. Nur wenige Nutzer unterzeichnen und verschlüsseln ihre E-Mails mit einer digitalen Unterschrift und einem Schlüssel, weil dem teilweise hohe Kosten und ein nicht zu vernachlässigender technischer Aufwand entgegenstehen: dem durchschnittlichen Internet-Nutzer ist es schlicht zu kompliziert. Das Abfangen und Mitlesen von E-Mails durch unbefugte Dritte ist jedoch technisch gesehen kein Problem. Während die Inhalte von E-Mails im privaten Bereich für Hacker meist uninteressant sind, enthält die Kommunikation von Behörden, Firmen und Organisationen oft vertrauliche Informationen. Diese sollten durch digitale Verschlüsselung geschützt werden. Der Lösungsansatz von Sewecom-MailGenau aus diesem Grund haben wir ein Verfahren entwickelt, das mit Hilfe aktueller Web-Technologie eine sichere Kommunikation auf Basis der gängigen Webbrowser ermöglicht. Unser Ziel war und ist es, diese Kommunikation so einfach und sicher wie möglich zu gestalten. Für unsere Lösung wird nur ein zentraler Schlüssel für den Kommunikationsserver benötigt; der Browser stellt dann eine SSL-verschlüsselte und abhörsichere Verbindung her. Die Daten werden jedoch nicht nur während der Übertragung geschützt, sondern auch auf einem nach außen hin abgeschotteten Server verschlüsselt gespeichert. Die persönlichen Nachrichtenbereiche sind passwortgeschützt und werden von einem ebenfalls separaten, unzugänglichen Datenbankserver verwaltet. Weil nicht auf E-Mail-Programme zurückgegriffen werden muss, ist der Zugang prinzipiell von jedem Internetrechner möglich, wobei unbefugtes Lesen, welches von vielen verbreiteten E-Mail-Programmen zugelassen wird, dennoch verhindert wird. Sewecom-Mail in der Praxis erprobtMomentan wird das Sewecom-System, das sich besonders für eine sternförmige Architektur mit einer Zentrale, mehreren Zweigstellen und vielen außenstehenden Benutzern eignet, von der Telefonseelsorge im Internet eingesetzt. Seit Anfang September 2002 wurde die E-Mail-Beratung komplett durch die Sewecom-Lösung ersetzt. Bisher sind diesem sicheren und anonymen Beratungsangebot bei zunehmender Tendenz 20 Beratungsstellen mit über 200 Mitarbeitern angeschlossen. Seit der Einführung haben mittlerweile pro Jahr über 10.000 Kommunikationskontakte stattgefunden. Der Workflow und das Verteilungssystem sind an andere Organisationsstrukturen anpassbar. Komplex verzweigte Systeme lassen sich ebenso abbilden wie 1:n-Lösungen mit nur einer Anlaufstelle.
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