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Beratung im Internet per eMail bedenklichArtikel veröffentlicht im Virtuellen Datenschutzbüro |
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Immer mehr Organisationen und Angehörige der Freien Berufe machen Beratungsangebote über das Internet. Sei es psychologische Beratung, Internetberatung zu anderen persönlichen z. B. medizinischen Fragen oder Rechtsberatung durch Juristen. Solche Beratung im Internet per eMail ist jedoch mit dem Anspruch von vertraulichen Beratungsprozessen nicht vereinbar, da die Beratung durch Unbefugte problemlos ausgespäht und sogar unter falschem Namen geführt werden kann. Diese eigentlich sinnvolle Beratungsweise ist in der Form, wie sie meist gehandhabt wird, sehr problematisch: Menschen, die sich der Risiken oft nicht bewusst sind, begeben sich im Internet regelmäßig in eine Situation, die sie "draußen" nie eingehen würden: Viele Klienten würden niemals vertrauliche Themen besprechen, wenn sie wüssten, dass eine unkalkulierbare Zahl von Menschen mithören kann. Was aber viele nicht wissen: Es ist nicht gewährleistet, dass der Berater auf der "anderen Seite" auch derjenige ist, für den er sich ausgibt. eMails können
nicht nur im
Netz abgefangen werden. Es ist dabei auch nicht nachvollziehbar,
ob es sich auf der anderen Seite wirklich um einen bestimmten,
qualifizierten Berater handelt. Beratung zu persönlichen Themen und Datenaustausch von personenbezogenen Daten sollte nur dann angeboten werden, wenn dazu auch ein vertraulicher "Kommunikationsraum" besteht. Eine sichere Kommunikation ist dabei nur durch ein Gesamtkonzept realisierbar, durch das gewährleistet wird, dass jegliche Kommunikation verschlüsselt geschieht und der Anbieter der Beratung durch ein anerkanntes Zertifikat eindeutig identifizierbar ist.
Hintergrundinformationen zur Problematik der Internetberatung per eMail
Realistische Szenarien
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